Ägypten Länderinformationen

Land und Leute

Ägypten (arabisch Misr) ist im Grunde eine einzige langestreckte Niloase inmitten den Weiten der unendlichen Wüste. 1200 km müssen die Wasser des Nils von Sudan bis zum Mittelmeer zurücklegen. Seit Jahrtausenden bestimmt der Lebensnerv Nil die Wirtschaft, den Handel und vor allem auch die Kultur Ägyptens, jeder Quadratmeter Boden wird an den Nilufern intensiv genutzt. Rund 65 Millionen Menschen leben im Niltal, so dicht beieinander wie kaum sonst auf der Erde! Ein paar hundert Meter vom Fluss entfernt (die breiteste Stelle des Niltals misst 25 km) beginnen Wüste, Sand und Fels. Das Land ist von zwei Meeren begrenzt: Dem Mitteilmeer im Norden und dem Roten Meer im Osten. Auf dem schmalen Streifen links und rechts des Nils leben etwa 90 % der Bevölkerung. Östlich des Niltals liegt die durch einen hohen Gebirgskamm begrenzte Arabische Wüste, im Westen die Libysche Wüste, die sich über eine großen Teil Nordafrikas ausdehnt. Die Demarkationslinie in der Hauptstadt Kairo trennt Ägypten geografisch in Unterägypten (Gebiete nördlich von Kairo) und Oberägypten (südlich davon gelegene Gebiete). Im Osten, jenseits des Suezkanals, befindet sich das Sinai Dreieck mit dem Berg Sinai und dem Mount Catherine (dem höchsten Berg Ägyptens mit 2.642 m). Das einstige Unterägypten gilt seit jeher als Kornkammer und Gemüsegarten des Landes und seit dem letzten Jahrhundert als eine der größten Baumwollanbauflächen der Welt. Das Pharaonenreich dehnte sich im Süden bis nach Assuan aus. Südlich der Stromschnellen bei Assuan liegt Nubien, das heute allerdings weitgehend von den Fluten des Nasser-Stausees bedeckt ist. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat Ägypten eine rasante  Entwicklung erlebt. Politik, Wirtschaft und Kultur haben tiefgreifende Änderungen erfahren. Ägyptens Strassen-, Schienen- und Wasserwege bilden ein Verkehrsnetz von 34.000 km Länge zwischen Alexandria und Assuan. Dazu gehören auch der weltberühmte Suezkanal und 1.600 km Seiten- und Verbindungskanäle zwischen dem Nil und dem Meer.
Ägypten ist ein arabisches Land, fast 90% der Bevölkerung bekennen sich zum Islam. Dennoch unterscheidet sich das ägyptische Volk von seinen arabischen Nachbarn. Denn im Gegensatz zu ihnen war und ist Ägypten vorwiegend ein Land der Bauern - der Fellachen; Nomaden und Beduinen stellen nur einen verschwindend geringen Bevölkerungsanteil. Die Mehrzahl der Fellachen lebt und arbeitet an den Ufern des Nils, wie seit Jahrtausenden, auch wenn immer mehr Bauern in die Metropole Kairo umsiedeln und dort die Probleme einer völlig übervölkerten Hauptstadt noch vergrößern. Das explosionsartige Bevölkerungswachstum Ägyptens - innerhalb von 150 Jahren verzehnfachte sich die Einwohnerzahl des Nillandes - ist das beherrschende Problem der ägyptischen Gegenwart. Bei Ihrer Reise durch Ägypten und in Kairo werden Sie den Folgen dieses rapiden Bevölkerungszuwachses überall begegnen: in den dicht besiedelten Stadtvierteln und den chaotischen Verkehrsverhältnissen. Aber selbst im dicksten Verkehr der Rushhour oder im Gedränge der Souks verlieren die Ägypter nie ihre Geduld und Freundlichkeit, ihre orientalische Gelassenheit. Eine kleine, aber wichtige Minderheit in Ägypten bilden die Kopten. Sie bezeichnen sich selbst als wahre Nachkommen der Pharaonen und als eine der ältesten christlichen Glaubensgemeinschaften. Tatsächlich entstanden in Ägypten schon im 1. und 2. Jh. n. Chr. christliche Gemeinden und wurden im 3. Jh. die ersten Klöster gegründet. Heute gibt es über 6 Mio. Kopten in Ägypten. Die dunkelhäutigen Nubier leben vorwiegend im südlichen Oberägypten, die meisten in Assuan.

Kultur und Tradition

Die ägyptische Kultur entführt bis Heute in eine Zeit, in der noch Pharaonen das Land regierten. Ihre Geschichte ist fest mit der heutigen Kultur verbunden. Das Land in seiner heutigen Form spiegelt immer noch diese alte Hochkultur wieder. Die Ägypter sind auf ihre alte Kultur stolz und das nicht ganz zu Unrecht. Es ist so schon recht verwunderlich, dass ein Land, das fast ausschließlich aus Wüstenregionen besteht, so lange überlebt, wobei alles Leben in Ägypten vom Nil und dessen Gezeiten abhängt. Der ägyptischen Kultur begegnet man im Land auf Schritt und Tritt, egal wo man sich befindet. Kaum ein anderes Land, das an seiner Geschichte und Kultur viele Jahrtausende lang so intensiv festhält.
Doch gleichzeitig steht die Gesellschaft unter dem Eindruck unterschiedlicher moderner Globalisierungseinflüsse: neben einer Aufgeschlossenheit gegenüber „westlicher“ Kultur und ihren Lebensformen lassen sich zunehmende Islamisierung und religiös geprägter Konservatismus beobachten.
Treffpunkt zwischen altägyptischer, graeco-romanischer, christlicher und islamischer Kultur mit der Moderne ist der Schmelztiegel Kairo. Kairo ist seit Jahrhunderten eines der geistigen und kulturellen Zentren der arabischen Welt. Die Stadt ist Sitz der weltweit renommierten islamischen Hochschule Al-Azhar und des Oberhaupts der koptischen Kirche. Sie ist das Zentrum des arabischen Buchmarkts und beheimatet große Bibliotheken, Museen und das erste Opernhaus der arabischen Welt. Kairo ist außerdem das wichtigste Medienzentrum im Nahen Osten sowohl im Bereich der elektronischen und der Printmedien, des Agenturwesens als auch der arabischen Filmindustrie. Auch für viele ausländische Medien ist die ägyptische Hauptstadt Standort und Nachrichtenumschlagplatz für die arabischen Länder.
So modern Ägyptens Hauptstadt anmutet, so traditionell und in der Vergangenheit verankert erscheint Ägyptens Süden, das so genannte Oberägypten: Klapprige Autos versuchen Schlaglöchern auszuweichen, bunt gekleidete Frauen treiben schwer bepackte Esel an, barfüßige Kinder spielen im Schatten der Lehmhäuser. Gerade hier in Oberägypten, treffen Welten aufeinander, wenn klimatisierte Reisebusse auf ihrem Weg zum nächsten Tempel sich an Maultierkarren und Wasserbüffeln vorbei schlängeln.

Der Nil

Ägypten, schreibt der griechische Historiker Herodot im 5. Jahrhundert v. Chr., ist sozusagen ein Geschenk des Nils, dem man ohne zu Zögern noch hinzufügen könnte "und seines Volkes". Die entscheidende Voraussetzung für die Entstehung Ägyptens war die geographische Lage am Nil. Der Nil entspringt in den Hochländern Ostafrikas und endet nach einer Strecke von ca. 6500 km im Mittelmeer. Der Fluss bestimmte im alten Ägypten den Lebensrhythmus des Volkes. Bevor im 20. Jahrhundert der Nil durch Dämme reguliert wurde, ließen die Monsunregen in Äthiopien den Fluss im Unterlauf anschwellen und von Juni bis Oktober war das Land mit fruchtbarem schwarzem Schlamm überschwemmt, auf dem eine üppige Vegetation gedeihen konnte. Heute werden die Wassers des Nils zwar durch den von 1960 bis 1971 errichteten Assuan-Staudamm reguliert, so dass es zu keinen unkontrollierten Überschwemmungen mehr kommt, aber der Nil ist auch heute noch die Lebensader Ägyptens. In den Wüstengebieten Oberägyptens bildet der Nil eine fünf bis 20 km breite Niederung, eine lebenswichtige Fluss-Oase, die landwirtschaftlich nutzbar ist. Unterhalb von Kairo fächert sich der Nil zum etwa 24.000 km² großem Nildelta auf, das seit alters her als Kornkammer und Gemüsegarten Ägyptens und seit dem letzten Jahrhundert als eine der größten Baumwollanbauflächen der Welt gilt. Nach dessen Durchfließen mündet der Nil, der längste Fluss der Welt, schließlich in das Mittelmeer.

Kairo

Kairo, Hauptstadt Ägyptens, moderne Metropole und orientalisches Handelszentrum, Heimat von über 20 Millionen Einwohnern, vereint wie keine andere Stadt des Nahen Ostens Jahrtausend alte Kultur und Tradition mit moderner Lebensweise. Wer sich nicht abschrecken lässt von Verkehrschaos, Lärm und Smog und seinen Blick für die kleinen Details des Alltags öffnet, wird Kairo lieben. Neben pharaonischer Kultur und orientalischer Architektur sowie islamischer und koptischer Tradition gewährt Kairo dem aufmerksamen Besucher einen Einblick in die Kunst der Ägypter, Hightech und Moderne mit traditionellem, seit Jahrhunderten bestehendem Brauchtum zu verbinden: Kleine Handwerksläden, in denen Gebrauchgegenstände des Alltags wie vor hundert Jahren hergestellt werden, neben riesigen modernen Einkaufszentren, in denen Armani und Siemens Ihre Waren feilbieten, gigantische Hochhauskomplexe, neben  traditionellen Tee- und Kaffeehäusern, in denen man gemütlich die in Ägypten allgegenwärtige Shisha rauchen kann. Nicht verpassen sollten Sie in Kairo die Ausflugziele Gizeh mit den Pyramiden, das Ägyptische Museum, die Zitadelle, das Koptische und das Islamische Viertel sowie den berühmten Khan-el-Khalili-Basar.

Luxor

Die oberägyptische Stadt Luxor wurde über den Ruinen des pharaonischen Theben erbaut und konnte sich trotz des Massentourismus seinen ländlich geprägten Charme erhalten. Wenig außerhalb des Stadtzentrums erstrecken sich entlang des Nils Zuckerrohr- und Bohnenfelder, durchzogen von schmalen Bewässerungskanälen, an deren Rändern Wasserbüffel und Schafe weiden. Aufgrund seiner beschaulichen Größe lässt sich in Luxor vieles zu Fuß, per Fahrrad oder Kutsche besichtigen: der direkt am Ufer gelegene Luxortempel oder das Museum für altägyptische Kunst oder das etwas außerhalb gelegene rieisige Sakralgelände von Karnak. Nicht verpassen sollten Sie in Luxor einen Ausflug auf die andere Nilsseite nach Theben-West, wo sich das berühmte Tal der Könige befindet. Von Luxor aus erreichen Sie auch in einem Tagesausflug Abydos und Dandera. Anreise nach Luxor per Flugzeug, Zug oder Hotelschiff.

Assuan

Assuan, auch die Schöne am Nil oder die Perle Nubiens genannt, ist ein malerisches Städtchen geprägt von azurblauem Nilwasser, goldgelben Sanddünen, grünen Palmwipfeln und weißen Felukensegeln. Ganz im Süden Ägyptens gelegen, ist Assuan das ägyptische Eingangstor zum Nassersee. Besonders sehenswert in Assuan sind neben dem Blick auf den Nil bei Sonnenuntergang der Hochdamm, der unvollendete Obelisk, die Philae-Insel und natürlich das berühmte Abu Simbel. Sehr lohnenswert ist auch ein Ausflug mit dem traditionellen Nilsegelboot (Feluke) zur Insel Elephantine und Kitchener Garden. Sie erreichen Assuan per Flug, per Zug in ca. vier Stunden von Luxor oder mit Ihrem Hotelschiff.

Alexandria

Alexandria, 331 v. Chr. von Alexander dem Großen gegründet, ist heute mit 3,5 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Ägyptens. Am Mittelmeer gelegen bietet Alexandria im Sommer eine „frische“ Alternative zur Hitze Kairos. In ihrer mehr als zweitausendjährigen Geschichte spielte die Stadt in den verschiedenen Epochen immer wieder eine wichtige Rolle. Die Bibliothek von Alexandria war die berühmteste Bibliothek der Antike und das Zentrum für Wissenschaft. In Zusammenarbeit mit der UNESCO wurde am 16. Oktober 2002 die neue Bibliothek Alexandrina eröffnet. Ein ebenfalls bedeutendes Bauwerk der Antike war der Leuchtturm von Pharos. Mit seiner Höhe von 180 Metern zählt er zu den sieben Weltwundern. Heute befindet sich an dieser Stelle das Besuchern zugängliche Fort Kait Bey. Alle Geschichtsinteressierten sollten auf keinen Fall das Griechisch-Römische Museum verpassen: Über 40.000 Exponate aus der Zeit vom 3. Jahrhundert v. Chr. bis zum 7. Jahrhundert n. Chr. und die größte antike Münzsammlung bieten dem Betrachter eindrücklich den geschichtlichen Wechsel Alexandrias unter griechischer, ptolemäischer und römischer Herrschaft dar. Auch die dreistöckige Katakombenanlage von Kom El-Schuqafa aus dem 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. dokumentiert eindrucksvoll die Verbindung ägyptischer und griechischer Merkmale mit römischen Bestandteilen.

Hurghada

Hurghada entwickelte sich in 1970er Jahren aufgrund seines Potentials als Taucherparadies vom verschlafenen Dorf zum mittlerweile größten ägyptischen Tourismuszentrum am Roten Meer. Aufgrund seiner vielfältigen Wassersportmöglichkeiten wie Surfen, Segeln, Hochseeangeln, Tauchen und Schnorcheln sowie der modernen Hotelanlagen mit gigantischen Poollandschaften und der langen weißen Sandstrände kommen Touristen aus der ganzen Welt nach Hurghada. Wer während seines Badeaufenthaltes auf Kultur nicht verzichten möchte, kann von Hurghada aus in Tagesausflügen z.B. nach Luxor oder Kairo in die Welt der Pharaonen abtauchen. Sie erreichen Hurghada per Flug oder per Bus von Luxor aus in ca. drei Stunden.

Sharm el-Sheikh

Sharm el-Sheikh, an der Südspitze der Sinai-Halbinsel und mit eigenem Flughafen verkehrsgünstig gelegen, entwickelte sich aufgrund seiner fantastischen Unterwasserwelt und den zahlreichen berühmten Tauchplätzen, wie z.B. Ras Mohammed, zum größten Ferienort auf dem Sinai. Auf zahlreiche kleine Buchten verteilt liegen eine Vielzahl an Hotels und Villages mit wunderschönen Poolanlagen. Sharm el-Sheikh bietet ein vielfältiges Sport- und Ausflugsangebot sowie ein buntes Nachtleben und vielerlei Einkaufsmöglichkeiten.

Tauchen in Sharm el-Sheikh

Die Tauchplätze in Sharm sind weltbekannt: Von Hart- und Weichkorallen bis hin zu Schildkröten und Delfinen hat dieses Gebiet alles für perfekte Tauchreisen am Roten Meer: Mantarochen und Muränen, Napoleonlippfische und Tunfische, Hammerhaie, Barrakudas, Riff- und Raubfische und vieles mehr wie das Wrack der Thistlegorm aus dem zweiten Weltkrieg.
Die Unterwasserlandschaft von Sharm el-Sheikh wie viele andere Gebiete in Ägypten steht unter Schutz und die hier ansässigen Tauchbasen halten umweltfreundliche Arbeitsverfahren ein. Seit 1983 arbeiten die lokalen Behörden, NGOs und internationale Gemeinschaften wie die Europäische Gemeinschaft für die Erhaltung der Unterwasserwelt in dieser Region zusammen und heute sichern regelmäßige Kontrollen und Verbesserungen die Einhaltung der Vorschriften des Nationalparks. Die Küste ist fast vollständig von Saumriffen oder Wallriffen mit sehr wenigen sandigen Stränden gesäumt. Die beeindruckenderen Tauchplätze liegen jedoch vor der Küste. Die vielen professionellen Tauchschulen und hervorragende Logistik machen das Tauchen Lernen zu einer einfachen Angelegenheit. Die meisten Tauchbasen bieten alle Kurse für Einsteiger an und viele repräsentieren PADI Career Development Centres für Tauchprofis. Sogar 8-jährige Kinder können an kindergerechten Tauchaktivitäten wie den beliebten Bubblemaker Kurs teilnehmen, wo die Kinder sich mit dem Wasser und dem Tauchen vertraut machen und beim Herumschwimmen im begrenzten Wasser einen Riesenspaß haben.
Sharm el-Sheikh ist auch ein beliebter Ausgangspunkt für längere Tauchreisen, genannt Tauchsafaris. Von hier aus starten Tauchsafaris zu außergewöhnlichen Tauchplätzen in der Straße von Gubal mit dem Wrackfriedhof von Abu Nuhas und weiter zu dem sagenumwobenen Wrack der Thistlegorm, wahrscheinlich das bekannteste Wrack des Roten Meeres.

Dahab

Dahab (arab. für Gold) ist ein ehemaliges Fischerdorf im Süden der Sinai-Halbinsel, ca. eineinhalb Stunden nördlich von Sharm el-Sheikh. Vor einem Jahrzehnt galt Dahab noch als Geheimtipp unter den Rucksacktouristen und konnte sich, obwohl mittlerweile von den Anbietern für Pauschalreisen entdeckt, seinen ursprünglichen Charme bewahren. Aufgrund seiner günstigen Windverhältnisse ist Dahab besonders bei Surfern und Kitern beliebt. Auch für Taucher ist Dahab aufgrund seiner berühmten Tauchplätze, wie z. B. dem Blue Hole, ein wahres Paradies. Dahab bietet sowohl für Familien als auch für Abenteurer oder Anhänger des Luxusurlaubs aufgrund seiner unterschiedlichen Unterkunftsmöglichkeiten vom kleinen Familienhotel bis hin zum 5*-Deluxe-Hotel und aufgrund der vielfältigen Ausflugsmöglichkeiten auch zu Lande die ideale Basis, um einen entspannten und abwechslungsreichen Urlaub zu erleben. Zielflughafen für Dahab ist Sharm El-Sheik.

Tauchen in Dahab

Dahab stellt für erfahrene Gerätetaucher sowie für diejenigen, die ihren Tauchschein absolvieren möchten, ein großartiges Reiseziel für Tauchreisen in Ägypten dar. Nicht nur weltbekannte Tauchplätze wie das Blue Hole oder der Canyon ziehen jedes Jahr sehr viele Tauchenthusiasten zum Tauchen an, das Städtchen hat auch einen einzigartigen und malerischen Charakter. Das Tauchen in Dahab erfolgt vom Strand aus. Die Tauchziele werden mit dem Jeep oder mit dem Kamel erreicht. Jeder Tauchplatz besitzt seinen eigenen Charme, wo noch vieles entdeckt werden möchte. Bevor man den Tauchgang beginnt, muss zuerst das flache Riffdach überquert werden. Die Küsten Dahabs werden von einem schmalen, kontinuierlichen Saumriff eingefasst, der Meeresgrund fällt dann in die bodenlosen Tiefen des Golfes von Aqaba. Abgesehen von der beeindruckenden Landschaft über wie unter Wasser liegt die Starke Anziehung des Tauchens in Dahab in seiner Einzigartigkeit. Dahab verfügt über verschiedene zuverlässige und gut organisierte Tauchbasen, die alle Möglichkeiten rund um das Tauchen anbieten: von Anfänger bis zu professionellen Kursen und Schnuppertauchen. Taucher mit Tauchschein können zwischen den Tauchpaketen mit einem, zwei oder mehreren Tauchgängen am Tag auswählen. Dahab beherbergt ebenso einige spezialisierte Tauchschulen, die das technische Tauchen anbieten, was sich an einigen Tauchplätzen geradezu anbietet. Für Tauchenthusiasten ohne Tauchschein bietet sich das kostenfreie Schnuppertauchen im Pool an, das von vielen Tauchbasen angeboten wird: Anwärter können in sicherer Umgebung den Nervenkitzel des Tauchens mit eigenem Tauchlehrer erproben. In Dahab bieten die Tauschulen auch Schnupperprogramme direkt im Meer unter der strikten Aufsicht eines professionellen Tauchlehrers an, ohne vorheriges Ausprobieren im Pool.

Westliche Oasen

Siwa

Die Oase Siwa, die westlichste Oase Ägyptens, ist mit ihrer Länge von 80 km ein kleines Paradies inmitten der Wüste. Die über reichlich sprudelnde Quellen verfügende Oase mit ihren mehr als 300000 Dattel- und 70000 Olivenbäumen ist die Heimat von ca. 23 000 Einwohnern, deren Mehrheit der Bevölkerungsgruppe der Berber angehören. Die eigentümlichen Sitten und Gebräuche, die sich aufgrund der isolierten Lage bis heute erhalten haben, erscheinen selbst für Ägypter fremd. Die Geschichte der Oase reicht bis 1500 v. Chr. zurück als Siwa vor allem  als Sitz des Orakel des Amuns bedeutend war. Die Sprüche des Orakels wurden weit über die Grenzen des Reichs der Pharaonen bekannt. Auch Alexander der Große nutzte Macht und Einfluss des Orakels und ließ sich in Siwa zum Pharao krönen.
Da der Ort sich häufig den Überfällen räuberischer Beduinen ausgesetzt sah wurden die Häuser sehr eng und - mangels Erweiterungsmöglichkeiten - bis zu acht Stockwerke hoch gebaut und mit einer Festungsmauer umgeben. Nach einem für Siwa unüblichen Starkregen im Jahre 1926 wurden die traditionellen Lehmbauten in Shali ("Alt-Siwa"), die seit dem 13. Jahrhundert bestehen, zugunsten moderner Häuser aufgegeben.
Neben der überwältigenden Fauna ist in Siwa besonders sehenwert der Gebel el-Mawta, der Berg der Toten, der eine Vielzahl antiker Gräber aus der Vergangenheit der Oase Siwa beherrbergt. Vor allem die Wandmalereien gewähren einen Einblick in die Kultur aus der Zeit von der 26. bis in die 30. Dynastie. Der Berg Gebel Dakrour liegt südlich etwas außerhalb der Stadt. Von dem Riesen kann man - vor allem nachmittags - einen hervorragenden Blick auf die fruchtbare Oase inmitten der kargen Wüste werfen. Im Herbst, in der Vollmondzeit im Oktober, findet am Gebel Dakrour ein dreitägiges Fest statt, das Versöhnungsfest, bei dem Streit des vergangenen Jahres beigelegt werden soll. Auch das Siwa Museum, Cleopatras Quelle sowie die Überreste des Amun-Tempels lohnen ein Besuch.

Menü anzeigen


Kontakt
Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns, die Webseite zu verbessern, indem Sie an unserer
Umfrage teilnehmen
Newsletter Anmeldung

Bequem & sicher zahlen


Ägypten

Die ägyptische Kultur entführt bis Heute in eine Zeit, in der noch Pharaonen das Land regierten. Ihre Geschichte ist fest mit der heutigen Kultur verbunden. Das Land in seiner heutigen Form spiegelt immer noch diese alte Hochkultur wieder. Die Ägypter sind auf ihre alte Kultur stolz und das nicht ganz zu Unrecht. Es ist so schon recht verwunderlich, dass ein Land, das fast ausschließlich aus Wüstenregionen besteht, so lange überlebt, wobei alles Leben in Ägypten vom Nil und dessen Gezeiten abhängt. Der ägyptischen Kultur begegnet man im Land auf Schritt und Tritt, egal wo man sich befindet. Kaum ein anderes Land, das an seiner Geschichte und Kultur viele Jahrtausende lang so intensiv festhält.

Das Mövenpick Pyramids Hotel

Das exklusive 5*Hotel mit herrlichem Blick auf die Pyramiden verfügt über 240 Zimmer, die sich auf mehrere Bungalows verteilen. Es befindet sich am Fuß der Pyramiden in einem großzügig angelegten tropischen Garten mit Süßwasserpool, ca. 15 km vom Stadtzentrum Kairo entfernt. Das Mövenpick Resort Cairo-Pyramids wurde im Stil eines Bungalow-Dorfes angelegt. Entdecken Sie von hier aus die Wurzeln der ältesten Zivilisation der Welt.

Dahabiya Nilkreuzfahrt

Nil Kreuzfahrt Durch Rihana Dahabiya Cruise der Nil an Bord eines traditionellen Stil „Dahabiya“. Diese Flussschiffe wurden gemeinsam in Ägypten während der 1920er-40er Jahre, als Aristokraten und anspruchsvolle Reisende den Nil segelten im Stil. Jedes Boot verfügt über acht geräumige Kabinen mit Badezimmer, große Panoramafenster, TV, Minibar, Haartrockner, Tee / Kaffeekocher und Safe, sowie eine Lounge, Bar und Bibliothek, schafft eine entspannte Clubatmosphäre. Es gibt auch einen Grill.

Tauchen in Dahab

Dahab stellt für erfahrene Gerätetaucher sowie für diejenigen, die ihren Tauchschein absolvieren möchten, ein großartiges Reiseziel für Tauchreisen in Ägypten dar. Nicht nur weltbekannte Tauchplätze wie das Blue Hole oder der Canyon ziehen jedes Jahr sehr viele Tauchenthusiasten zum Tauchen an, das Städtchen hat auch einen einzigartigen und malerischen Charakter. Das Tauchen in Dahab erfolgt vom Strand aus. Die Tauchziele werden mit dem Jeep oder mit dem Kamel erreicht. Jeder Tauchplatz besitzt seinen eigenen Charme, wo noch vieles entdeckt werden möchte. Bevor man den Tauchgang beginnt, muss zuerst das flache Riffdach überquert werden. Die Küsten Dahabs werden von einem schmalen, kontinuierlichen Saumriff eingefasst, der Meeresgrund fällt dann in die bodenlosen Tiefen des Golfes von Aqaba. Abgesehen von der beeindruckenden Landschaft über wie unter Wasser liegt die Starke Anziehung des Tauchens in Dahab in seiner Einzigartigkeit.

Von alten und neuen Weltwundern

Das Pharaonenland am Nil ist eine wahre Schatzkammer kultureller Sehenswürdigkeiten und herrlicher Landschaften. Die legendären Pyramiden von Gizeh sind die letzten zu besichtigenden Weltwunder der Antike und üben eine magnetische Anziehungskraft aus. Auf der Halbinsel Sinai locken nicht nur die schönsten Schnorchel- und Tauchreviere, auch das Katharinenkloster stellt ein besonderes Highlight dar. Über das Rote Meer am Sinai ist es nicht weit nach Jordanien. Die spektakuläre Wüstenlandschaft Wadi Rum liegt nahe der Sonnenstadt Aqaba an der Küste. Auf den Spuren des Lawrence von Arabien bleibt eine Tour durch das rote Sandmeer mit seiner bizarren Felslandschaft unvergesslich. Doch die eigentliche „Perle“ Jordaniens ist Petra, die sagenumwobene Felsenstadt und neues Weltwunder.